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Ausgewählte Referenzen
Wissenschaftliche Projekte & Training
iGSI Mitarbeiter waren, bzw. sind an einer Vielzahl von wissenschaftlichen Projekten beteiligt, die auf europäischer und globaler Ebene durch industrienahe Forschung und Entwicklung maßgebliche Beiträge zur Entwicklung von Interoperabilität von raumbezogenen Diensten leisten:
SANY (2006 - 2009)
Ziel des Projekts Sensors Anywhere - SANY ist die Entwicklung einer Softwarearchitektur zur Bereitstellung, Exploration und Pflege von Sensordaten. Dabei wird vom konkreten Sensor abstrahiert, um beliebige Modelle, Simulationen und numerische Prozesse als Sensoren innerhalb der Gesamtarchitektur verfügbar zu machen. Die Arbeiten setzen im Wesentlichen auf Vorarbeiten des EU-Projekts ORCHESTRA und der Sensor Web Enablement Arbeitsgruppe des OGC auf. Dr. Simonis und Herr Klopfer sind in diesem Projekt an der Weiterentwicklung der Systemarchitektur beteiligt und leiten den Bereich dissemination, community building & training. SANY wird von der Europäischen Kommission im Rahmen des sechsten Forschungsrahmenprogramms gefördert.
Sensor World (2005 - laufend)
Im Rahmen von Sensor World werden verschiedene Fragestellungen des Sensor Web erforscht. Hauptaugenmerk liegt dabei einerseits auf der Entwicklung theoretischer Modelle zur Bewegungsmuster-Optimierung von mobilen Sensoren, andererseits auf der Entwicklung von Referenzarchitekturen zur interoperablen Anwendung von Sensor Web Komponenten.
ICT4EO (2006 - laufend)
Im Auftrag des Council for Scientific and Industrial Research (CSIR) hat Herr Simonis die wissenschaftliche Leitung der Arbeitsgruppe Information and Communication Technologies for Earth Observation in Süd Afrika. Diese Arbeitsgruppe adressiert vornehmlich agentenbasierte Softwarearchitekturen und semantische Fragestellungen im Kontext des Sensor Web.
DALI – Distributed spAtiotemporaL Interoperability (2002 - 2005)
Im Rahmen von DALI wurden Methoden und Modelle entwickelt, um Simulationsmodelle in Geodateninfrastrukturen zu integrieren. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf solche Simulationsapplikationen gelegt, die den Vorgaben des High Level Architecture (HLA) Standards (IEEE 1516 Standard) entsprechen.
ORCHESTRA (2004 - 2008)
Das von der europäischen Kommission im Rahmen des 6. Forschungsrahmenprogramms geförderte Projekt Open Architecture and Spatial Data Infrastructure for Risk Management entwickelt eine Referenzarchitektur zur Integration von Geodaten und Geodiensten im Bereich Risk Management. Herr Klopfer leitet im Auftrag des OGC das Arbeitspaket Training & Community Building.
RISE (2005-2007)
RISE wird ebenfalls von der europäischen Kommission im Rahmen des 6. Forschungsrahmenprogramms gefördert und entwickelt eine Referenzmethodik, um harmonisierte Datenprodukte und –spezifikationen, z.B. für INSPIRE, zu erstellen.
OGC GEOSS Pilot (2007)
Das Global Earth Observation System of Systems (GEOSS) entwickelt eine dienstebasierte Informationsinfrastruktur und realisiert Exploration, Zugriff und Pflege von Erdbeobachtungsdaten. Unter der Schirmherrschaft der Group on Earth Observation (GEO) führt das Open Geospatial Consortium (OGC) derzeit einen Piloten zur Entwicklung von GEOSS-Architektur, GEOSS-Katalogen und dem GEOSS-Web Portal als zentralen Einstiegspunkt in GEOSS durch. Die Entwicklungen werden in fünf Szenarien validiert, die jeweils unterschiedliche societal benefit areas adressieren. Dr. Simonis leitet dabei den Arbeitsbereich Web Portal sowie eines der fünf Szenarien.
OGC Interoperability Program (2001 - laufend)
Das OGC Interoperability Programm entwickelt mittels so genannter Testbeds neue Standards und testet bisherige Entwicklungen auf ihre Anwendbarkeit. Dr. Simonis leitet seit 2001 die Teilnahme des Sensor Web Forschungsteams der Universität Münster, Institut für Geoinformatik an diesen Testbeds. Er ist dabei sowohl für die inhaltliche Arbeit wie auch für die wirtschaftliche Administration zuständig. Im Kontext Sensor Web Enablement hat Herr Simonis seit 2001 an allen Testbeds teilgenommen.
OGC Specification Program (2001 - laufend)
Im Rahmen des OGC Specification Program werden außerhalb der Testbeds OGC Standards kontinuierlich weiterentwickelt. Diese Arbeiten finden hauptsächlich innerhalb der Sensor Web Enablement (SWE) Working Group statt, die Dr. Simonis mitbegründet hat. Dr. Simonis gehört seit Beginn zu den leitenden SWE-Architekten und ist derzeit Autor und Herausgeber der Standards Sensor Planning Service, Sensor Alert Service, Web Notification Service sowie Co-Autor der SWE Architecture Spezifikation.
Profilentwicklung SPS-EO (2006)
Die im OGC entwickelten Dienstespezifikationen zeichnen sich durch ein hohes Maß ans Generik aus und lassen sich auf eine Vielzahl von Domänen anwenden. Dabei ergibt sich teilweise das Problem, das bestimmte Domänen spezielle, über den Inhalt des Standards hinausgehende Anforderungen haben. Diese werden in Form von OGC Profiles entwickelt. Beauftragt durch die europäische Raumfahrtagentur ESA war Dr. Simonis maßgeblich an der Entwicklung des Profils zur Steuerung von Satellitenmissionen, dem Sensor Planning Service Earth Observation Profile, beteiligt.
Sensors: Data sources for the Netherlands Geo Information Infrastructure (2006)
Im Rahmen des Sensors Projekts werden in den Niederlanden Wasserwirtschaftsinformationen mittels OGC SWE basierter Dienste bereitgestellt und Sensoren automatisch innerhalb der Sensor Web Infrastrukturen gesteuert. Dr. Simonis war bis zu seinem Ausscheiden aus der Universität Münster für die Gesamtarchitektur verantwortlich.
GEOSS: Sensor Web (2006 - laufend)
Herr Simonis leitet im Auftrag des CSIR Süd Afrika die GEO-Arbeitsgruppe Sensor Web. Ziel dieser Arbeitsgruppe ist die Integration von Sensor Web Komponenten in das Global Earth Observation System of Systems, GEOSS.
GeoCrew (2005-2006)
Beratung zum Thema Open Architectures, OGC Standards and User Requirements in Zusammenarbeit mit der ESG, gefördert durch die EU im Rahmen des“Preparatory Action for Security” Programmes.
Training: Sensor Web Enablement mit Open Source (2007)
Dreitätige Schulungsveranstaltung: Vermittlung der theoretischen Grundlagen dienstebasierter Geodateninfrastrukturen, des OGC Sensor Web Enablement und praktische Übungen am PC mit aktuellen Open Source Produkten (Software von 52°North).
Training: Sensor Web Dienste und Encoding (2007)
Eintägige Schulungsveranstaltung bei der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt.
Informationsveranstaltung Sensor Web Enablement (2007)
Eintägige Informationsveranstaltung zu den Grundlagen des Sensor Web bei der con terra GmbH, Münster
Beratungsleistungen
Neben der überwiegend auf Forschung und Training ausgelegten Tätigkeiten in wissenschaftlichen Projekten wurde u.a. auch and den folgenden kommerziellen Projekten mitgewirkt:
2007: Open Architectures and User Requirements in the European Union Satellite Center, Beratung für Lockheed Martin UK.
2006: GeoInfoNormen Beratung bzgl. Open Architectures, ISO und OGC für die Bundeswehr in Zusammenarbeit mit der ESG und der Universität der BW.
2005-2006: Maps on Tap: Review of User Requirements & OGC Compliant Web Services Components Beratung für QinetiQ im Rahmen des Projekts Maps on Tap für das Department for Communities and Local Government (formerly Office of the Deputy Prime Minister - ODPM), UK.
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